Die Eibach-Stiftung

Die gemeinnützige Eibach-Stiftung wurde von Nina (✝ Januar 2021) und Wilfried Eibach im Jahre 2006 gegründet, und zwar als gemeinnützige, rechtlich selbständige Stiftung. 

Die satzungsmäßigen Ziele der Eibach-Stiftung sind im Wesentlichen:

  • die Förderung von Kunst und Kultur,
  • die Förderung von Wissenschaft und Forschung,
  • die Förderung von Bildung und Erziehung,
  • die Förderung des Sports vorwiegend junger Menschen,
  • die Förderung der Völkerverständigung,
  • die Förderung der Jugendhilfe.

Der Stiftungszweck soll hauptsächlich im nordrhein-westfälischen Raum verfolgt werden.

Die Eibach–Stiftung wurde von den Stiftern aus dem Wunsch heraus ins Leben gerufen, der Region und der Gesellschaft etwas für die Chancen zurückzugeben, die Eibach nunmehr seit sieben Jahrzenten im Sauerland erhalten hat. Das Engagement gilt auch gerade in Krisenzeiten – heute und zukünftig.

Das Kapital der gemeinnützigen Stiftung beträgt mehr als 1 Million Euro, aus dessen Erträgen die Stiftung ihre umfangreichen Projekte finanziert.

Der Vorstand der Stiftung :

  • Wilfried Eibach
  • Birgit Kuklinski

 

  • Sprachförderung
    • Sprache als Zugang zur gesellschaftlichen TeiIhabe
    • Neben dem Unterricht in der Ganztagsschule
    • Durch speziell ausgebildete Fachkräfte
    • Unter Anleitung der Lehrkräfte
  • Sport & Bewegung
    • Bewegung als Tor zum Lernen nach sportwissenschaftlichen Erkenntnissen
    • Wing-Tsun
    • Heidelberger Ballschule
    • Ziele:
      • Starke und selbstbewusste Kinder
      • Gewaltprävention
      • Vermittlung von sozialen Kompetenzen
  • IN Via in Olpe
    • Sprachkurse für Einsteiger und Fortgeschrittene mit Migrationshintergrund und Alphabetisierung
    • Zusätzliche Projekte zu Themen des gesellschaftlichen Lebens, z.B. Gesundheit, Kultur, Arbeit, Ausbildung
  • Talente im Berufskolleg Attendorn
    • Förderung von Auszubildenden mit Migrationshintergrund
    • Fachlich richtige Anwendung der Sprache, Rechenarten und technischen Kenntnisse
    • Ziel: Bestehen der Ausbildung
    • in Zusammenarbeit mit der Karl-Kolle-Stiftung
  • In Finnentrop
    • Kulturverein der Gemeinde Finnentrop
    • Sponsor für Konzerte und andere Events
    • „Sauerland Herbst“ (berühmtes Brass-Festival)
    • Sponsoring von lokalen Vereinen und Aktionen in Sport und Kultur
  • Im Kreis Olpe
    • Kunstverein Südsauerland
    • Konzertreihen „Piano Solo" und „Best of NRW"
  • In NRW
    • „Best of NRW" - Konzertreihe in Zusammenarbeit mit der Richard-Dörken-Stiftung

Beantragung von Fördermitteln:

Die Stiftung verfolgt eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten, die sich in den Stiftungsaktivitäten zeigen.
Die Projekte werden vorwiegend lokal, d.h. im Kreis Olpe, ausgeführt.

Falls Sie glauben, ein förderungswürdiges Anliegen zu haben, stellen Sie bitte schriftlich oder per Mail einen formlosen Antrag an:

Eibach-Stiftung
Am Lennedamm1
57413 Finnentrop

oder




Eibach Stiftung - Aktuelles

Latinas und Latinos auf Schnupperkurs bei Eibach (USA)

Was verbindet Finnentrop mit Santa Ana?

Santa Ana ist eine Stadt in der Nähe von Los Angeles mit mehr als 300.000 Einwohnern, die als eine mexikanische Enklave mit vielen Gangs einen sozialen Brennpunkt darstellt.
Für viele Immigranten und Flüchtlinge, insbesondere aus Mittelamerika, ist Santa Ana der erste Unterschlupf. Die meisten von ihnen kommen ohne nennenswerte Englischkenntnisse ins Land, ohne die aber gerade auch die Kids praktisch chancenlos sind.

Hier sehen wir die Gemeinsamkeiten mit den Flüchtlingen, die im Sauerland ankommen. “Hüben wie drüben“ initiieren oder unterstützen die Eibach Stiftungen Aktivitäten, die mit zielgerichteter Sprachausbildung insbesondere den jungen Menschen neue Chancen eröffnet.

So kamen die jungen Studenten von KidWorks (https://kidworksoc.org/) zu einem Besuch in das Eibach Werk in Corona. Hier konnten die Kinder und Jugendlichen an einer spannenden Werksführung teilnehmen und dabei industrielle Strukturen und Abläufe entdecken. Neben der Kooperation mit der KidWorks, einer Non-Profit Organisation, gibt es weitere Projekte mit den Colleges in Riverside County, wobei Eibach die praktische Ausbildung übernimmt. Ganz dem deutschen Dualen System nachstrebend.

Über Eibach USA:

Eibach USA wurde in 1987 gegründet und gilt heute mit 160 Mitarbeitern in Engineering, Produktion und Logistik als herausragende Marke in den Segmenten Motorsport und Automotive Performance. Das Werk liegt in Corona, eine Stadt in der Nähe von Los Angeles, Kalifornien.


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SPORT macht Spaß und schlau

Unter diesem Motto lernen die Kinder der Klassen 1, 3 und 4 im offenen   Ganztag des GSV Lennetal in Rönkhausen und Bamenohl den Umgang mit verschiedenen Ballsportarten.

Projektleiterin Mariola Joschko kombiniert Aspekte der Heidelberger    Ballschule, ein wissenschaftliches Konzept, welches die Allgemeinmotorik von Kindern fördert mit unterschiedlichen Ballsportarten, um vielfältige, koordinative Fähigkeiten zu vermitteln. Der Spaß an der Bewegung, das ausdauernde Üben und der achtsame und bewusste Teamplayer-Gedanke sind nur einige der Lehrziele des Nachmittagsunterrichts. Das Erzielen einer Gold-, Silber- oder Bronzemedaille ist dabei besondere Motivation für die Kinder und dient außerdem dazu den Leistungsstand zu bewerten.

Das Ballschul-Projekt konnte dank der Unterstützung der Eibach-Stiftung in beiden Schulen realisiert werden. Zum Abschluss des Schuljahres fand am Samstag, den 18.06.2022 eine Ballschul-Olympiade mit anschließender Siegerehrung in der Players Lounge in Finnentrop statt, wo alle Kinder ihre erzielten Medaillen und Urkunden bekommen haben.

GRUND-IDEE

   
Koordinativen Fähigkeiten entwickeln und trainieren
Spaß an der Bewegung vermitteln
Olympische Spiele und verschiedene Sportarten näherbringen
Teamgedanken wecken
   
 

TEAM-KREIS

VOR der Einheit  
Befinden wie geht es heute?
Stimmung Gruppendynamik, Motivation, laut?aktiv?achtsam?
Bester Teamplayer besonders hervorheben, Selbstbewusstsein stärken
Wünsche Schüler und Lehrerseite erfragen
Teamgedanke Teambewusstsein wiederholen
Theorie Olympiade, Sportarten, Lernmittel erklären (lassen)
Thema  Lernziel heute
   
NACH der Einheit  
Befinden Geht es besser als vor der Stunde?Geschwitzt?
Stimmung müde?aktiv?laut?beruhigt?zufrieden?enttäuscht?
Bester Teamplayer loben und erklären warum
Team-Medaille TEAMGOLD geschafft?
Thema Lernziel errreicht?
Wünsche/Anregungen für nächste Einheit
   
   
SPORT macht…
klug, stark, gesund, klar, clever, geschickt,
leicht, glücklich, optimistisch, wachsam
 
                  … SPASS

 


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Sonnige Abschiedsfeier der offenen Ganztagsschule (OGS) Finnentrop

Am Mittwoch, den 15.06.2022 feierten die Kinder der offenen Ganztagsschule in Finnentrop ein Abschlussfest des diesjährigen Schuljahres und verabschiedeten parallel die vierte Klasse.

Als Dankeschön für die tolle OGS-Zeit überraschten die Kinder die Betreuer mit einem selbstgeschriebenen Lied und ließen den Nachmittag mit verschiedenen Spielen ausklingen. Tränen der Verabschiedung und gemeinsame Freude spiegelten die Emotionen der Feier wider.

Während des Schuljahres bietet die OGS den Kindern eine abwechslungsreiche Woche. Durch verschiedenste Materialien, Mahlzeiten und Aktionen ist jeder Tag unterschiedlich. In der Betreuung werden sowohl Hausaufgaben erledigt als auch AGs angeboten. Die Mischung aus Bildungs- und Freizeitangebot ermöglicht es der OGS, eine ausgeglichene Betreuung bereitzustellen. Unter anderem ist eine individuelle Sprachförderung, begleitend zur Ganztags- und Schulzeit, in dem Bildungsangebot integriert. Die Finanzierung der Eibach Stiftung, ermöglicht es dem Träger (DRK), dieses besondere Projekt umzusetzen.

Im nächsten Jahr unterstützt die Eibach Stiftung weiterhin dieses einzigartige Förderungsprojekt und wünscht den Betreuern, Eltern und Kindern genauso viel Spaß, Erfolg und respektvolles Miteinander sowie abwechslungsreiche Nachmittage wie die vorherigen Jahre.


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Lokale Projekte mit großer Wirkung

Ein Anlaufpunkt mit vielen sozialen Angeboten

Einmalige Menschen, soziale Projekte und gemeinsames Engagement – dies ist im Begegnungszentrum Bamenohl mehr als vorhanden. Für Jung und Alt, Groß und Klein sowie für jede Kultur, Religion und Nationalität – einfach für Jeden ist die Begegnungsstätte Bamenohl ein willkommener Ort.

Durch ein vielfältiges Angebot wie z. Bsp. Sprachkurse, Integrationskurse, Fahrradwerkstatt, Flüchtlingsberatung und vieles mehr, ermöglicht einem das Begegnungszentrum, dass sich Menschen untereinander vernetzen. Mit viel Ehrenamt und Herzblut ist dies ein Ort der Förderung, der Beratung oder auch des gegenseitigen Austausches geworden.

Umso mehr freut es einen zu sehen, dass dieses Angebot genutzt wird. Aktuell besuchen 17 Teilnehmerinnen einen Sprachkurs, worunter die älteste wissbegierige Dame 82 Jahre alt ist. -Chapeau!-  Die Kombination mit der zeitgleichen Kinderbetreuung, ermöglicht es den Teilnehmerinnen, sich vollständig auf den Kurs zu fokussieren. 10 Kinder nehmen dieses Angebot wahr und erleben währenddessen eine abwechslungsreiche kindergartenähnliche Zeit und knüpfen untereinander neue Freundschaften.

Um diese besonderen Projekte anbieten zu können, benötigt das Begegnungszentrum Bamenohl finanzielle, materielle sowie personelle Mittel, welches verschiedene Träger ermöglichen. Der Träger dieser Einrichtung ist die Gemeinde Finnentrop, welche die Räumlichkeiten zu Verfügung stellt sowie eine Sozialarbeiterin und ehrenamtliche Mitarbeiter beschäftigt. Aus aktuellem Anlass werden die Kosten der VHS-Sprachkurse von der Eibach Stiftung getragen und dieser ist es eine Freude, ortsansässige soziale Angebote mit großer Wirkung zu unterstützen.


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Nina-Eibach-Förderpreis

Unter diesem Motto wurden 81 Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs 10 der Bigge-Lenne Gesamtschule Finnentrop verabschiedet. Die Abschlussfeier fand erstmalig seit drei Jahren wieder als gemeinsame Veranstaltung aller drei Abschlussklassen statt. Schulleiter Thorsten Vietor begrüßte in der zum BLG Flughafen umgestalteten Mensa des Schulzentrums die Gäste und erinnerte in seiner Rede an wichtige Wegpunkte der Absolventen in den vergangenen sechs Jahren. Mit einem Augenzwinkern rief er auch manches Ereignis ins Gedächtnis – insbesondere in das der Schüler – zurück, wenn diese in den zurückliegenden Jahren die Grenzen der Schulregeln ausgetestet hatten. „Hierbei“, resümierte Vietor, „sei es im Leben wichtig, immer Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.“ Dies sei erfreulicherweise in den meisten Fällen auch geschehen.

Im Anschluss an die Grußworte von Bürgermeister Achim Henkel, sowie der Schulpflegschaftsvorsitzenden Kathleen Thiel und der Schülersprecherinnen Hanne Schmidt-Holthöfer und Anastasija Stanojevik überreichten die Klassenlehrer ihren Schülern die Abschlusszeugnisse. Bemerkenswert hierbei war, so der Schulleiter, dass bei der Einschulung in Klasse 5 lediglich drei Schüler des nun abgehenden Jahrgangs eine Empfehlung für den Besuch eines Gymnasiums erhalten hatten. Jetzt seien es 28, die die Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben hätten. Während 16 Schüler nun diesen schulischen Weg eingeschlagen haben, wechselt der größere Teil (53) an ein Berufskolleg, darunter 31 Schüler, die nach den Sommerferien eine berufliche Ausbildung beginnen.

Zum Abschluss der Veranstaltung in der Mensa ehrte Abteilungsleiter Michael Hesener im Namen der Eibach-Stiftung besondere Schülerleistungen (bestes Zeugnis und besonderes soziales Engagement). Zuvor hatte Wilfried Eibach in seiner Grußrede die Bedeutung beschrieben, die er in einer engen Kooperation zwischen Gesamtschule und der Fa. Eibach als Ausbildungsunternehmen sieht. Der Gedanke der Stiftung sei es, der Region, der Gesellschaft und den Menschen etwas für die Chancen zurückzugeben, die Eibach seit sieben Jahrzehnten im Sauerland erhalten hat. Dieses Engagement gelte auch gerade in Krisenzeiten – heute und zukünftig. Insbesondere die Förderung von Bildung und Erziehung junger Menschen liege der Familie Eibach dabei am Herzen.

Für ihr außergewöhnliches soziales Engagement in der Schule wurden Melanie Godulla (Klasse 10c) sowie Kim Klein (Klasse 10a) mit dem Nina-Eibach-Förderpreis ausgezeichnet. Beide erhalten jeweils ein Stipendium in Höhe von 50 Euro/Monat für die Dauer ihrer zweijährigen Berufsfachschulausbildung.  Mit jeweils 1.000 Euro für das beste Zeugnis wurden Leni König (Klasse 10c) und Premtim Ademi (Klasse 10c) mit dem Nina-Eibach-Sonderpreis geehrt.

Mit einem Sektempfang auf dem Schulhof klang die Verabschiedungsfeier dann aus.


(Finnentrop. Verabschiedungsfeier Jahrgang 10 am Freitag, 10.06.2022)


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„THANK YOU, MERCI, GRAZIE, GRACIAS, OBRIGADO, SPASIBA, SHUKRAN, ARIGATO,…“

Viele Sprachen - eine Bedeutung - „DANKE“

Die Franziskus-Grundschule der Stadt Lennestadt hat als Zeichen ihrer Dankbarkeit für die Sprachförderung der Eibach Stiftung ein internationales Präsent übergeben.

Die Grundschulkinder in Meggen und Maumke erhalten in der offenen Ganztagsschule und im normalen Unterricht begleitende fachmännische Unterstützung im Sprachbereich. Die Sprache ist ein wichtiger Aspekt, der die Gesellschaft verbindet, welches das selbstgemalte Bild sehr gut repräsentiert.

Das Gemälde wurde am 02.06.2022 im Haus Eibach anlässlich eines Treffens aller Personen, die an den Grundschulprojekten der Eibach Stiftung vor Ort beteiligt sind, übergeben.

Es ist uns eine Freude, in so vielen verschiedenen Sprachen zu hören, dass dieses Angebot wertgeschätzt wird und wir freuen uns, diese Unterstützung auch in den nächsten Jahren zu ermöglichen.

Auch wir sagen „Dankeschön“ an alle Lehrkräfte, Sprachförderinnen und Schüler für euer Engagement, eure Motivation, eure Willensstärke, euer Durchhaltevermögen und in diesem besonderen Fall für euer internationales Gemälde. Das Bild wird mit Freude einen Platz im Hause Eibach erhalten.


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„Gemeinsam Spaß an Bewegung"

Sportliche Einblicke in das Förderprogramm der Eibach-Stiftung

„Inwiefern werden Kinder durch Sport gefördert?“ Diese Frage wird sich oft gestellt, wenn Menschen den Begriff „Sportförderprogramm junger Menschen“ lesen.

Seit einigen Jahren wird die Förderungsidee der Eibach-Stiftung bei dem Grundschulverbund Lennetal in Bamenohl und Rönkhausen umgesetzt. Die wichtigsten Grundsteine  Spaß sowie soziale Kompetenz und Entwicklung  sollen durch das Konzept der Heidelberger Ballschule vermittelt werden.

Birgit Kuklinski, Vorstandsmitglied der Eibach-Stiftung, wurde bei einem Besuch im Grundschulverband Lennetal von starken, lebensfrohen, sportlichen und selbstbewussten Kindern empfangen. Durch die Unterstützung der Eibach-Stiftung ist es möglich, dass die Kinder mit vielen verschiedenen Materialien unterschiedliche Sportarten kennenlernen und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen.

Seit gut drei Jahren trägt Mariola Joschko (Tennistrainerin mit spezieller Zusatzausbildung) durch die spielerische Bewegung dazu bei, dass die Kinder den Spaß, den Willen und das gemeinsame Erreichen eines sportlichen Zieles in ihre täglichen Lebensprozesse adaptieren.
Regelmäßige Evaluierungen halten die motorischen, sozialen und schulischen Entwicklungen fest und jeder Fortschritt und Erfolg erfreut Eltern, Lehrpersonal und die Eibach-Stiftung. Diese positiven Auswirkungen eines Sportförderprogramms beantworten somit automatisch die zu Beginn aufkommende Frage.

Die Ziele und Wünsche dieses Programms werden mehr als erfüllt und es ist allen eine Freude, dass es auch im nächsten Schuljahr (2022/2023) mit den Eingangsklassen innerhalb der offenen Ganztagsschule fortgeführt wird.

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„Wir haben es geschafft“

Erfolgreiche Auszubildende mit Fluchthintergrund erhalten Auszeichnung von der EIBACH-Stiftung

Zu Beginn der Ausbildung galt das vielzitierte Motto „Wir schaffen das“ als Ansporn gelingender gesellschaftlicher Integration. Inzwischen ist aus dem Anspruch Wirklichkeit geworden:

Emamul Hoque (Malerbetrieb Liese), Thierno Diallo (Ausbildungsbetrieb Polygonvatro), Mohamed Djallo (Malerbetrieb Besting) und Khaleel Kelasch (Tischlerei Wicker) haben ihre Ausbildung erfolgreich absolviert. Neben persönlicher Motivation und Ausdauer ist der Erfolg auch der nachhaltigen Unterstützung der Ausbildungsbetriebe und dem herausragenden Engagement der EIBACH-Stiftung geschuldet. Der Fahrwerksspezialist aus Finnentrop unterstützt seit Jahren Bildungsinitiativen in der Region und hat mit der Förderung der o. g. Jugendlichen einen wesentlichen Anteil am Ausbildungserfolg.

Durch die Finanzierung ergänzenden Unterrichts mit besonderem Blick auf die Vermittlung der Fachsprache in den handwerklichen Ausbildungsberufen konnte so ein zusätzlicher Beitrag für den Prüfungserfolg geleistet werden. Jana Kristin Grebe, Referendarin am Berufskolleg des Kreises Olpe, war für die Erstellung des Konzeptes und die Durchführung des Unterrichts verantwortlich. Neben der fachlichen Vermittlung der Unterrichtsinhalte stand sie den unterstützungsbedürftigen Auszubildenden auch menschlich mit Rat und Tat zur Seite.

Als Zeichen der Wertschätzung konnten die erfolgreichen Absolventen die Auszeichnung der EIBACH-Stiftung durch deren Vorsitzende, Frau Kuklinski, endlich entgegennehmen. In einer kleinen Feierstunde im Berufskolleg am Standort Attendorn erhielten sie außerdem selbstgemachten Weihnachtsschmuck, der zuvor im neuen TeccLab (Technology education construction collaboration Laboratory) entwickelt und mittels moderner Lasertechnik hergestellt worden war.

(Text: Jana K. Grebe)