Die Eibach-Stiftung

Die gemeinnützige Eibach-Stiftung wurde von Wilfried und Nina Eibach im Jahre 2006 gegründet, und zwar als gemeinnützige, rechtlich selbständige Stiftung. 

Die satzungsmäßigen Ziele der Eibach-Stiftung sind im Wesentlichen:

  • die Förderung von Kunst und Kultur,
  • die Förderung von Wissenschaft und Forschung,
  • die Förderung von Bildung und Erziehung,
  • die Förderung des Sports vorwiegend junger Menschen,
  • die Förderung der Völkerverständigung,
  • die Förderung der Jugendhilfe.

Der Stiftungszweck soll hauptsächlich im nordrhein-westfälischen Raum verfolgt werden.

Die Eibach–Stiftung wurde von den Stiftern aus dem Wunsch heraus ins Leben gerufen, der Region und der Gesellschaft etwas für die Chancen zurückzugeben, die Eibach nunmehr seit sieben Jahrzenten im Sauerland erhalten hat. Das Engagement gilt auch gerade in Krisenzeiten – heute und zukünftig.

Das Kapital der gemeinnützigen Stiftung beträgt mehr als 1 Million Euro, aus dessen Erträgen die Stiftung ihre umfangreichen Projekte finanziert.

Der Vorstand der Stiftung :

  • Wilfried Eibach
  • Birgit Kuklinski

 

  • Sprachförderung
    • Sprache als Zugang zur gesellschaftlichen TeiIhabe
    • Neben dem Unterricht in der Ganztagsschule
    • Durch speziell ausgebildete Fachkräfte
    • Unter Anleitung der Lehrkräfte
  • Sport & Bewegung
    • Bewegung als Tor zum Lernen nach sportwissenschaftlichen Erkenntnissen
    • Wing-Tsun
    • Heidelberger Ballschule
    • Ziele:
      • Starke und selbstbewusste Kinder
      • Gewaltprävention
      • Vermittlung von sozialen Kompetenzen
  • IN Via in Olpe
    • Sprachkurse für Einsteiger und Fortgeschrittene mit Migrationshintergrund und Alphabetisierung
    • Zusätzliche Projekte zu Themen des gesellschaftlichen Lebens, z.B. Gesundheit, Kultur, Arbeit, Ausbildung
  • Talente im Berufskolleg Attendorn
    • Förderung von Auszubildenden mit Migrationshintergrund
    • Fachlich richtige Anwendung der Sprache, Rechenarten und technischen Kenntnisse
    • Ziel: Bestehen der Ausbildung
    • in Zusammenarbeit mit der Karl-Kolle-Stiftung
  • In Finnentrop
    • Kulturverein der Gemeinde Finnentrop
    • Sponsor für Konzerte und andere Events
    • „Sauerland Herbst“ (berühmtes Brass-Festival)
    • Sponsoring von lokalen Vereinen und Aktionen in Sport und Kultur
  • Im Kreis Olpe
    • Kunstverein Südsauerland
    • Konzertreihen „Piano Solo" und „Best of NRW"
  • In NRW
    • „Best of NRW" - Konzertreihe in Zusammenarbeit mit der Richard-Dörken-Stiftung

Beantragung von Fördermitteln:

Die Stiftung verfolgt eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten, die sich in den Stiftungsaktivitäten zeigen.
Die Projekte werden vorwiegend lokal, d.h. im Kreis Olpe, ausgeführt.

Falls Sie glauben, ein förderungswürdiges Anliegen zu haben, stellen Sie bitte schriftlich oder per Mail einen formlosen Antrag an:

Eibach-Stiftung
Am Lennedamm1
57413 Finnentrop

oder




Eibach Stiftung - Aktuelles

„Gemeinsam Spaß an Bewegung"

Sportliche Einblicke in das Förderprogramm der Eibach-Stiftung

„Inwiefern werden Kinder durch Sport gefördert?“ Diese Frage wird sich oft gestellt, wenn Menschen den Begriff „Sportförderprogramm junger Menschen“ lesen.

Seit einigen Jahren wird die Förderungsidee der Eibach-Stiftung bei dem Grundschulverbund Lennetal in Bamenohl und Rönkhausen umgesetzt. Die wichtigsten Grundsteine  Spaß sowie soziale Kompetenz und Entwicklung  sollen durch das Konzept der Heidelberger Ballschule vermittelt werden.

Birgit Kuklinski, Vorstandsmitglied der Eibach-Stiftung, wurde bei einem Besuch im Grundschulverband Lennetal von starken, lebensfrohen, sportlichen und selbstbewussten Kindern empfangen. Durch die Unterstützung der Eibach-Stiftung ist es möglich, dass die Kinder mit vielen verschiedenen Materialien unterschiedliche Sportarten kennenlernen und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen.

Seit gut drei Jahren trägt Mariola Joschko (Tennistrainerin mit spezieller Zusatzausbildung) durch die spielerische Bewegung dazu bei, dass die Kinder den Spaß, den Willen und das gemeinsame Erreichen eines sportlichen Zieles in ihre täglichen Lebensprozesse adaptieren.
Regelmäßige Evaluierungen halten die motorischen, sozialen und schulischen Entwicklungen fest und jeder Fortschritt und Erfolg erfreut Eltern, Lehrpersonal und die Eibach-Stiftung. Diese positiven Auswirkungen eines Sportförderprogramms beantworten somit automatisch die zu Beginn aufkommende Frage.

Die Ziele und Wünsche dieses Programms werden mehr als erfüllt und es ist allen eine Freude, dass es auch im nächsten Schuljahr (2022/2023) mit den Eingangsklassen innerhalb der offenen Ganztagsschule fortgeführt wird.

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„Wir haben es geschafft“

Erfolgreiche Auszubildende mit Fluchthintergrund erhalten Auszeichnung von der EIBACH-Stiftung

Zu Beginn der Ausbildung galt das vielzitierte Motto „Wir schaffen das“ als Ansporn gelingender gesellschaftlicher Integration. Inzwischen ist aus dem Anspruch Wirklichkeit geworden:

Emamul Hoque (Malerbetrieb Liese), Thierno Diallo (Ausbildungsbetrieb Polygonvatro), Mohamed Djallo (Malerbetrieb Besting) und Khaleel Kelasch (Tischlerei Wicker) haben ihre Ausbildung erfolgreich absolviert. Neben persönlicher Motivation und Ausdauer ist der Erfolg auch der nachhaltigen Unterstützung der Ausbildungsbetriebe und dem herausragenden Engagement der EIBACH-Stiftung geschuldet. Der Fahrwerksspezialist aus Finnentrop unterstützt seit Jahren Bildungsinitiativen in der Region und hat mit der Förderung der o. g. Jugendlichen einen wesentlichen Anteil am Ausbildungserfolg.

Durch die Finanzierung ergänzenden Unterrichts mit besonderem Blick auf die Vermittlung der Fachsprache in den handwerklichen Ausbildungsberufen konnte so ein zusätzlicher Beitrag für den Prüfungserfolg geleistet werden. Jana Kristin Grebe, Referendarin am Berufskolleg des Kreises Olpe, war für die Erstellung des Konzeptes und die Durchführung des Unterrichts verantwortlich. Neben der fachlichen Vermittlung der Unterrichtsinhalte stand sie den unterstützungsbedürftigen Auszubildenden auch menschlich mit Rat und Tat zur Seite.

Als Zeichen der Wertschätzung konnten die erfolgreichen Absolventen die Auszeichnung der EIBACH-Stiftung durch deren Vorsitzende, Frau Kuklinski, endlich entgegennehmen. In einer kleinen Feierstunde im Berufskolleg am Standort Attendorn erhielten sie außerdem selbstgemachten Weihnachtsschmuck, der zuvor im neuen TeccLab (Technology education construction collaboration Laboratory) entwickelt und mittels moderner Lasertechnik hergestellt worden war.

(Text: Jana K. Grebe)